Deutsche Hautkrebsstiftung

German Skin Cancer Foundation

Basalzellkrebs

basalzelleDer Basalzellkrebs (= Basaliom) ist der häufigste Krebs des Menschen. Er ist insofern eine Besonderheit, als er zwar umgebendes Gewebe zerstört (z.B. Nasenskelett), aber so gut wie nie Absiedelungen im Körper (Metastasen) bildet. Er tritt vorwiegend im Gesicht auf, und es erkranken zunehmend jüngere Patienten.
Bei Verdacht auf einen Basalzellkrebs, wird meist eine kleine Gewebeprobe entnommen. Die histologischen Untersuchung der Haut ist für die eindeutige Diagnose und für die Festlegung der bestmöglichen Behandlung unumgänglich.

Ist ein Basalzellkrebs heilbar?

Der Basalzellkrebs ist in der Regel durch Operation heilbar. Durch sein rücksichtsloses Wachstum kann er jedoch besonders im Gesicht wichtige Strukturen (Augenlider, Nasenknorpel) gefährden. Durch die Operation entsteht ein Gewebsdefekt, dessen Verschluss sich wegen der Größe oder der Lokalisation des Tumors schwierig gestalten kann. In speziellen Zentren (z.B. Universitätskliniken) wird daher die mikroskopisch kontrollierte Chirurgie angewendet, um möglichst viel gesundes Gewebe zu schonen. Wenn eine Operation (z.B. wegen anderer Erkrankungen des Patienten) nicht möglich ist, dann steht u.a. die Röntgenbestrahlung als alternative Behandlung zur Verfügung.

Sind Nachkontrollen erforderlich?

Ein Basalzellkrebs ist ein Hinweis auf eine chronisch lichtgeschädigte Haut. Daher haben Patienten, die einmal einen Basalzellkrebs hatten, ein erhöhtes Risiko, nochmals an Hautkrebs zu erkranken. Diese Patienten sollten sich mindestens einmal jährlich von einem Hautarzt untersuchen lassen.